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Kartoffelsuppe

Gesunde Kartoffelsuppe

Ihr Lieben,

heute gibt es mein absolutes Highlightherbstsuppenmittagessen. Ich liebe ja eigentlich eine gute Kürbissuppe, die schmeckt so herrlich nach Herbst, ist wärmend und gibt ein kuscheliges Gefühl, ach, herrlich. Leider sehe das hier nur ich so. Meine Familie mag Kürbis gar nicht, völlig egal in welcher Form er daher kommt. Also musste ich mir eine neue Herbstsuppe aussuchen. Und Tadaaaa, hier kommt die ultimative, super leckere Kartoffelsuppe. Und meine Kinder lieben sie! Das Rezept an sich kenne ich noch aus meiner Kindheit. Ich habe aber ein bisschen abgewandelt.

Und hier kommt es:

Zutaten:

Für 4 Portionen:

- 5 große vorwiegend festkochende Kartoffeln oder 10 kleine, geschält

- 2 Karotten, gewaschen / (geschält ) / geschnitten

- 1 Zwiebel, klein gewürfelt

- 1 TL Rapsöl

- 2 gehäufte TL Dinkelvollkornmehl (nicht auf dem Bild)

- 1 EL Apfelessig (auch nicht auf dem Bild) 

- 750 ml Wasser

 

To Do

Wasche und schäle die Kartoffeln.

Schneide sie in Würfel oder Scheiben, nicht zu dünn.

Leg die Kartoffelscheiben in einen Topf mit leicht gesalzenem, kalten Wasser und bringe das ganze zum kochen. Koche es in etwa 5 Minuten, pass gut auf, Kartoffelwasser kocht leicht über. Dann schütte alle Kartoffeln in ein Sieb und lass kaltes Wasser drüber laufen. Das stoppt den "Nachkocheffekt". Danach packe die Kartoffeln in eine Glasschale und lass sie komplett abkühlen. Ich mache das am Vorabend/ Vortag. Jetzt fragst du dich sicher warum, stimmt? Ich erklärs dir: Es geht hier um die resistente Stärke. Schau doch mal auf meine Seite " der Aha- Moment". Hier hat das keinen Platz, aber dort schon.

Machen wir weiter im Rezept:

Wenn die Kartoffeln nun kalt sind, dann gehts los. Drehe den Herd an und gib das Rapsöl in den Topf. Mach es nicht zu heiß, sonst verbrennen dir gleich die Zwiebeln.

Wenn die Zwiebeln unter Rühren glasig geworden sind, also so nach fünf Minuten in etwa, gibst du die Karotten hinzu. Nach weiteren zwei Minuten die Kartoffeln. Vergiss das Rühren nicht. Jetzt ist es schon fast geschafft. Erinnerst du dich noch an früher? Da haben die Omas und Mamas immer eine Mehleinbrenne gemacht? Das machen wir jetzt auch, aber eine gesunde, ohne weißes Mehl. 

Stelle dir einen Messbecher mit 750ml Wasser neben den Topf. Jetzt schnapp dir einen EL und schütte einen gehäuften Löffel Mehl über das Gemüse im Topf. Wiederhole es. 

Und jetzt heißt es- rühren, rühren, rühren!!!! Nach etwa einer Minute, keine Angst, der leicht braune Belag am Topfboden ist gewollt, schüttest du nun ganz langsam, unter Rühren das Wasser in den Topf.

So, also du hast jetzt nach und nach unter Rühren das Wasser dazugegeben. Koch es richtig blubberig auf und gib jetzt noch den Apfelessig dazu. Auch hierfür gibt es einen Grund. Apfelessig, aber das hast du bestimmt schon mal gehört, ist eine wahre Wunderwaffe! In den kommenden Tagen erklär ich dir warum- auf - der "Aha Moment" Seite. Jetzt rühre nochmal gut um, drehe den Herd runter und setze dem Topf seinen Deckel auf.

 Jetzt hast du frei, etwa 10 bis 15 Minuten. (Sind die Kartoffeln roh und nicht vorgekocht hast du jetzt eine Pause von dreißig Minuten.) Puhhhh. Alle fünf Minuten solltest du mal umrühren. Am Schluss würzt du. Du kannst jetzt nach Belieben Salz (bitte nie zu viel) und Pfeffer, Knoblauch, Chili oder oder oder nehmen. Rühre immer mal um, damit sich alles verteilt. Wenn du alles in den Tellern hast, kannst du noch frische Petersilie drüber geben.

Die Farbzusammenstellung sieht dann besonders hübsch und herbstlich - grün- gelb- orange - aus. Damit ist dann das Essen fertig und kann serviert werden! 

Jetzt sind wir am Ende des Rezepts angekommen und ich hoffe es gefällt euch. Kocht es doch mal nach und ich gespannt, was ihr berichtet. Ich freue mich echt sehr, wenn ihr mir weiterhin Lob, Kritik und eure Vorschläge zu sendet. Auch gerne an meine emailadresse: ernaehrungsberatung.moeller@gmail.com.

Ich wünsche euch einen ganz schönen Abend, es ist jetzt fast 22 Uhr und ich melde mich morgen wieder mit neuen, spannenden Themen.

Michaela

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